Kategorie: MRP Presseartikel

mrp hotels betreut das weltbekannte Hotel Bauer in Venedig

Die Signa Gruppe hat mit dem Kauf des Hotel Bauer Palazzo eine weitere erstklassige Immobilie erstanden und vertraut nun das Asset Management dem europaweit tätigen Hotelconsultant mrp hotels an. Das luxuriöse Fünfsterne-Hotel ist nach der Corona-bedingten Schließung wieder in Betrieb.

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Die Ferienhotellerie im DACH-Raum – Ist Corona für sie Fluch oder Segen? Die deutsche Nord- und Ostsee als Praxisbeispiel

Im Zuge der Corona-Krise leidet derzeit als Teil der Hotelbranche auch insbesondere die Ferienhotellerie. Doch könnte die Krise auch Hoffnung mit sich bringen? Ja, sagt mrp hotels – und zwar nicht nur für einen stärkeren Inlandstourismus in 2020, sondern auch für stärkere Nachfragezahlen für die nächsten Jahre. Mrp hotels berichtet aus eigenen Recherchen, Analysen und Forecasts und aus interessanten und intensiven Gesprächen mit Ferienhoteliers an Nord- und Ostsee.

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Gegenseitige Abhängigkeit der Hotellerie und Airline Industrie. Aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen.

Lufthansa, Emirates und Singapore Airlines sind Beispiele weltweit bekannter und agierender Luftfahrtunternehmen, die uns gemeinsam mit den Billigairlines Ryan Air, Norwegian Airlines, EasyJet und Co innerhalb weniger Stunden weltweit von A nach B bringen können. Doch was passiert, wenn niemand von A nach B gebracht werden will und vor allen Dingen nicht gebracht werden darf?

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Liquiditätshilfen Österreich Ein Stimmungsbericht aus der Branche

Politik, Banken und Förderstellen arbeiten mit Hochdruck an der Sicherstellung der Liquidität von Hotel- und Tourismusbetrieben. In der Praxis zeigt sich aber, dass die Umsetzung der von der Politik gewünschten Maßnahmen nicht ganz so einfach gestaltet wird, da den Banken in den vergangenen Jahren ein starkes Regulativ auferlegt wurde, das jetzt nicht von heute auf morgen rückgängig gemacht werden kann.

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Österreichs Tourismuszahlen weiterhin auf Rekordkurs

(Wien, 27.01.2020). Rund 46 Millionen internationale Gäste urlaubten laut Statistik Austria 2019 in Österreich, was einem Zuwachs von 3,3% bei den Ankünften im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Martin Schaffer, Geschäftsführer und Partner von mrp Hotels, zu Österreichs Tourismuszahlen: „Österreichs Tourismus steigert sich weiterhin auf internationaler Ebene.“

Im Tourismusjahr 2019 gab es mit 46 Millionen einen neuen Rekordwert bei der Anzahl der Ankünfte in Österreich. Die deutlich belebten Buchungen brachten in diesem Jahr auch einen neuen Höchstwert bei den Nächtigungen: Mit einem Wert von rund 152 Mio. Übernachtungen von Jänner bis inklusive Dezember 2019 hat Österreich eine Steigerung von +2,2% zum Vergleichszeitraum im Vorjahr geschafft

Bei den Auslandsmärkten gab es einen Zuwachs von 2,5 Prozent auf rund 112 Millionen Nächtigungen, bei den inländischen Gästen einen Anstieg von 1,4 Prozent auf knapp 40 Millionen Übernachtungen. „Es zieht nach wie vor mehr internationale Gäste nach Österreich. Im Vergleich zum Vorjahr ist auch 2019 eine größere Steigerung der Nächtigungen durch ausländische Urlauber erkennbar.“, so Martin Schaffer von mrp Hotels.

Der wichtigste Herkunftsmarkt Deutschland erzielte einen Nächtigungszuwachs von 1,3% auf insgesamt 56,40 Mio. Nächtigungen, hat aber dennoch prozentuell gesehen weniger stark zugelegt als andere Herkunftsmärkte. Die stärksten absoluten Zuwächse unter den Top 10 Herkunftsmärkten erzielten Tschechien (+6,7%), Polen (+6,5%) und die Niederlande (+3,2%). Großbritannien hingegen verzeichnete im Vergleich zu 2018 um 2,6 % weniger Nächtigungen. Martin Schaffer: „Eventuell sehen wir hier schon die ersten Vorboten des Brexit – grundsätzlich ist hier in Großbritannien ja eine generelle Verunsicherung zu merken, wie es weiter geht. Das hat natürlich auch einen Einfluss auf den Tourismus.“

Im Bundesland Wien wurden von Januar bis inklusive Dezember 2019 knapp 17,5 Millionen Nächtigungen verzeichnet, damit erreicht die Bundeshauptstadt den größten absoluten Zuwachs (+9,0%) im Bundesländervergleich. Martin Schaffer ist überzeugt, dass Wien weiterhin der Wachstumsmotor des österreichischen Tourismus bleibt – die wirkliche Musik im Tourismus spiele aber nach wie vor im Westen Österreichs: „Wien hat insgesamt betrachtet einen Marktanteil von nur 11%, daher rate ich den Investoren, sich nicht nur auf die Stadthotellerie zu fokussieren, sondern auch die Ferienhotellerie in den westlichen Bundesländern stärker in den Blickwinkel zu rücken.“ Weitere Zuwächse wurden in den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg verzeichnet. Mit einer Anzahl von 49,5 Mio. Nächtigungen ist Tirol weiterhin das beliebteste Reiseziel in Österreich, im Vergleich zum Vorjahr sank hier die Anzahl an inländischen Nächtigungen jedoch um -1,1%. Die ausländischen Gäste erzielten einen Nächtigungszuwachs von +0,7%

Ausblick

Die aktuell, auch medial geführten, Diskussionen rund um die Entwicklung von Tourismusprojekten und der auch dadurch größere Druck auf die Gemeinden sowie die Raumplanung und Raumordnung wird es notwendig machen, neue Projekte im Zuge der Nachhaltigkeit und durchaus auch im Kontext der örtlichen Situation zu entwickeln. Bei mrp Hotels ist man davon überzeugt, dass gesamtregionale Entwicklungen in Einklang mit übergeordneten Masterplänen einen starken Einfluss auf den Handlungsspielraum von Projektentwicklern haben werden – die nachhaltige Entwicklung wird als Maßstab gelten.

Die Hotellerie im Umbruch: Die Trends für 2020

Steigende Investitionskosten für Investoren und steigende Kosten und Pachten für Hotelbetreiber bestimmen die Hotelbranche. Pachten können den gestiegenen Erfordernissen von Investoren in manchen Märkten nicht mehr gerecht werden.

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In den Tourismusmetropolen der DACH Region steigt die Nachfrage trotz des enormen Nachfragewachstums weiter an

Der deutsche und österreichische Hotelmarkt war 2018 hart umkämpft. Billigere und häufigere Flüge machen Städte wie Wien, München, Berlin und Hamburg zu beliebten Ausflugszielen. Im Jahr 2018 konnten in diesen vier Städten allein 81 Millionen Übernachtungen erzielt werden. Vergleichsweise waren es 2008 nur 45,6. Dies entspricht einem Zuwachs von 77,6% in nur 10 Jahren mit Tendenz nach oben. Auch global ist dieses Phänomen sichtbar. Die Tourismusausgaben 2018 erreichten einen Höchststand von 1.451 Milliarden USD, wovon fast 20% von chinesischen Touristen kam. Das Jahr 2019 zeigt bis dato positives Wachstum, welches Anhand von Wien deutlich wird: Die Auslastung von Jahresbeginn bis einschließlich August stieg um 3.5% auf 76.5%. Die Durchschnittsrate, oder ADR, wuchs im gleichen Zeitraum um 11.7% auf 105 EUR. Anhand dieser Beispiele ist klar zu erkennen, dass Tourismus eine globale Wachstumsindustrie ist, mit wenigen Anzeichen auf Änderung. Insbesondere Städte profitieren hiervon und sind im Vergleich zu den dazugehörigen Ländern doppelt so stark gestiegen.

Tourismus Ausgaben Weltweit;
Tourismus Ausgaben in Mrd USD

Nachfrage:

Im Jahr 2018 verzeichnete Wien 16,5 Millionen Ankünfte und liegt somit an der Spitze des österreichischen Tourismus. Mit Ausnahme von 2009 erhielt die Landeshauptstadt jährlich einen positiven Zuwachs an Übernachtungen mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von knapp 5%.  Der Wiener Markt bleibt weiterhin stark international mit über 80% ausländischen Gästen. Die Top-3 Herkunftsmärkte 2018 waren Deutschland, Österreich und die USA. Besonders bemerkenswert ist der überdurchschnittliche Zuwachs an chinesischen Gästen, welcher seit 2010 jährlich um 21,9% gestiegen ist und dadurch 2018 auf Platz 7 der Herkunftsländer liegt. Mit anhaltendem Trend könnte es durchaus sein, dass sich China in den nächsten Jahren unter den Top 3 Herkunftsländern befinden wird, woran sich die Hotellerie durchaus anpassen muss. Durch das ganzjährige Angebot ist in Wien großteils keine Saisonalität erkennbar bis auf die Monate Jänner und Februar, welche vergleichsweise schwächer ausfallen.

München ist weiterhin die wichtigste Stadt Süddeutschlands und profitiert von seinem großen Flughafen, der 2018 über 46 Millionen Gäste bediente. Übernachtungen in München wuchsen im Durchschnitt um 5,7% jährlich, resultierend in 17,1 Millionen in 2018. München profitiert stark von seinen nationalen Gästen, welche 2018 für mehr als 50% der Übernachtungen verantwortlich waren. Auch hier ist die steigende Nachfrage der chinesischen Reisenden bemerkbar, welche um 19% jährlich zunahm seit 2010. Die deutsche Bundeshauptstadt Berlin, welche auch einen überwiegenden Teil nationaler Gäste bedient, erfasste 2018 32,8 Millionen Übernachtungen. Ein Zuwachs von 9% seit 2015. Nach Deutschland waren England, USA und Spanien die größten Herkunftsmärkte, welche auch hier, im Vergleich zu den chinesischen Gästen, in den letzten 8 Jahren weniger stark wuchsen. In Hamburg wurden 2018 14,5 Millionen Übernachtungen getätigt, von welchen 10,9 Millionen, oder 75% von deutschen Gästen verzeichnet wurden. Die Hansestadt wurde Großteils von europäischen Touristen besucht, mit einem geringen Anteil an chinesischen Gästen, welcher seit 2010 um 12% jährlich zunahm.

Hotel Pipeline Wien, Hotel Pipeline Berlin, Hotel Pipeline Hamburg, Hotel Pipeline München
Pipeline verglichen mit den existierenden Zimmern 2017

Angebot

Das Hotelangebot in Wien beinhaltete 2018 34.000 Zimmer in 433 Hotels. In den letzten 10 Jahren stieg die Zimmeranzahl um durchschnittlich 2,9% pro Jahr. Fast 50% der neuen Zimmer werden im Upper-Midscale Bereich hinzugefügt in. Der Luxus Markt wird in Wien auch vermehrt Zuwachs bekommen, welcher sich meist in den innerstädtischen Bezirken ansiedelt. Frischen Wind bringen zudem neue Produkte aus dem Ausland, wie das Zoku Wien. Ein Hybrid-Produkt zwischen Hotel und Apartment, welches auf Mittel- bis Langzeitaufenthalte ausgelegt ist, soll bis voraussichtlich 2020 131 Zimmer auf den Markt bringen.

Mit steigender Erweiterung des Angebots von 36.000 Zimmern liegt München knapp über Wien. Die Pipeline jedoch umfasst 46 neue Hotels, 50% davon, im Upper Midscale Segment. Die Entwicklung des Angebots ist vielversprechend mit einer Wachstumsrate von 5,3%. Der Berliner Hotelmarkt umfasst die größte Anzahl an Zimmern mit über 73.000, welcher bis 2024 um weitere 11.000 zunehmen soll. Das Upper Midscale und das Upscale Segment werden zusammen über 80% der Pipeline ausmachen mit 46 Hoteleröffnungen. Hamburg zeigt weiterhin starken Wachstum mit mehr als 11.200 neuen Hotelzimmern, welche zu 90% in Midscale bis Upscale Bereich befinden. Die lokale Hotelgruppe Novum plant 5 neue Standorte in Hamburg zu eröffnen, mit einem gesamten Angebot von 1.300 Zimmern, oder 11% der Pipeline.

Hotelperformance

Hotelperformance, Hotelstatistik, Statistik Wien, Statistik München, Statistik Berlin, Statistik Hamburg
Hotelperformance Wien, München, Berlin & Hamburg

Die ADR in Wien blieb im Durchschnitt über die letzten Jahre fast gleich. Ein genauerer Einblick in die verschiedenen Kategorien klärt auf: zwischen 2008 und 2017 stieg der Anteil an Zimmern in der 1-3* Kategorie von 36% auf über 40%. Dies drückte die Durchschnittsrate des Gesamtmarkts nach unten. Analysiert man jedoch die 4-5* Segmente ist eine Steigerung von 7,5% und 13% respektive erkennbar von 2013 bis 2017. Die Raten werden in Wien kontinuierlich steigen, insbesondere im ersten Bezirk, da die Stadt stark innerstädtisch getrieben ist. Durch erhöhte Auslastung wird der Zimmerpreis folglich mitwachsen.

Hamburg und München zeigten 2018 starken Wachstum mit daraus resultierenden höheren Raten. Hamburg wies im Vergleich zum Vorjahr einen geringen Rückgang an Auslastung dar, konnte dafür mit einer höheren Rate abschließen.

Zusammenfassend ist der deutsche Markt, immer noch, stark national bespielt mit sehr positiven Wachstumsraten. Berlin zeichnet sich als die treibende Kraft aus, wird jedoch in Bezug auf den jährlichen Zuwachs der Übernachtungen von München übertroffen. Wien profitiert stark von seiner Internationalität, die Nachfrage wuchs jedoch weniger im Vergleich zu den deutschen Nachbarn seit 2008. Die österreichische Hauptstadt akkumulierte rund 11% der Übernachtungen des gesamten Landes in 2018. Die Pipeline aller Städte zeigt das große Potential der verschiedenen Destinationen, welches sich auch in den vergangenen Performances wiederspiegelt.